Frauen im Brennpunkt

Worum es uns in unserer Arbeit geht 

Der Verein Frauen im Brennpunkt wurde 1986 gegründet und verfolgt seither das Ziel, Frauen auf einem selbstgewählten Lebensweg zu unterstützen. Um das zu ermöglichen bieten wir, im Rahmen des FrauenBerufsZentrums im Auftrag des AMS Tirol und im Rahmen der Freien Frauenberatung als Frauenservicestelle, Beratung in Innsbruck, Landeck, Reutte, Schwaz, Wörgl und Kitzbühel an. Darüber hinaus berät Frauen im Brennpunkt Frauen im Rahmen der Online Frauenberatung, beauftragt vom Land Tirol. Der Verein organisiert außerdem qualitativ hochwertige, ganztägige und ganzjährige Kinderbetreuung in Form von Tagesmüttern/-vätern in vier Bezirken Tirols und in sieben Kinderkrippen in Innsbruck, Ehrwald und Reutte. Das Angebot wird ergänzt durch Veranstaltungen, in deren Rahmen frauenpolitische Anliegen behandelt werden und der Abbau von Rollenklischees gefördert wird.

Unsere Ziele in Zeiten von neuen Herausforderungen

In Zeiten der Krise versuchen wir die Tiroler Frauen durch unsere Angebote weiterhin bestmöglich zu unterstützen. Unsere Beraterinnen sind nun vermehrt konfrontiert mit Problematiken, die aufgrund der Krise entstehen: wie bringe ich Kinderbetreuung, Homeschooling und Homeoffice unter einen Hut? Wie bewältige ich finanzielle Herausforderungen, die während der Krise entstehen und wie gehe ich mit Ängsten und Konflikten um? Die Beraterinnen unterstützen Frauen individuell, versorgen sie mit Informationen, geben psychosoziale Hilfestellung oder stellen den Kontakt zu Expert*innen anderer Bereiche her. Dabei beweisen unsere Beraterinnen mehr denn je ihre Fähigkeiten, da viele von ihnen selbst Kinder zu Hause betreuen und zeitgleich im Homeoffice arbeiten.

Zur Online Frauenberatung: www.online-frauenberatung.at

Auch unsere Kinderbetreuung wird während der Krise aufrechterhalten. Für die Eltern in systemrelevanten Berufen ist es wichtig, dass die Betreuung ihrer Kinder in den Kinderkrippen und bei den Tagesmüttern von Frauen im Brennpunkt möglich ist, denn gerade die Kleinen brauchen gleichbleibende Betreuungspersonen und -strukturen. Die geänderten Bedingungen sind Herausforderung, aber noch mehr Chance. Die wenigen Kinder können individueller und situationsorientiert betreut werden. Die Tagesmütter, die keine Kinder betreuen, halten Kontakt mit den Eltern und unterstützen sie beispielsweise mit Bastelanleitungen und Reimen. Die MitarbeiterInnen im Homeoffice-Betrieb erarbeiten Konzepte für ihre Einrichtungen für die Zeit nach der Krise.

Beratung und Austausch stärkt

In der Frauen*vernetzungsgruppe können wir uns als Verein mit anderen Vereinen und Netzwerken über die Frauen- und Mädchenarbeit in verschiedenen Bereichen in Tirol austauschen. Wir wollen, dass durch unsere gemeinsame Arbeit Ungleichheiten sichtbar gemacht werden und wir gemeinsam daran arbeiten, altmodische Rollenbilder in der Familie und im Haushalt abzulegen.

WEITERE INFOS über Frauen im Brennpunkt im Internet unter www.fib.at